Rammstein erwirkt Unterlassung gegen Viagogo

Rammstein hat eine Einweilige Verfügung gegen Viagogo erwirkt. Seit dieser ist es dem Online-Ticket-Shop gerichtlich untersagt, Konzertkarten der Band für die angekündigte Stadion Tour 2019 zu bewerben oder zu vertreiben.

Viagogo steht bereits seit längerem in der Kritik wegen ihrer dreisten Geschäftspraktiken. Nicht nur Tickets werden zu überhöhten Preisen angeboten. Es wird unter anderem eine Gebühr für das ausdrucken zuhause verlangt. Wirklich, Mann? Für das Ausdrucken zuhause?

Laut Entscheidung des Landgerichts Hamburg ist es Viagogo nun untersagt, Tickets der Band auf ihrer Online-Plattform zu verkaufen und online zu bewerben. Sie dürfen nicht behaupten, es seien gültige Tickets.

Rammsteins Rechtsanwalt Sebastian Ott erklärte: „Die Entscheidung des Gerichts ist ein Warnsignal an alle, die meinen, sie könnten massenhaft überteuerte und ungültige Rammstein-Tickets handeln und dies auch noch über die einschlägigen Suchmaschinen bewerben.“

Somit gerät der bereits in der Kritik stehende Online-Shop weiter unter Druck. Sie werden gezwungen, ihre Geschäftspraktiken anzupassen. Es könnten nämlich noch viele weitere Künstler Rammsteins Beispiel folgen.

Ich selbst finde, dies ist ein guter Schritt in die richtige Richtung. Man darf aber diesen Schritt Rammsteins aber nicht missverstehen. Es der Band nicht um ihren Stolz. Sie kämpfen nach dem Motto: „Es tut uns wirklich Leid, dass unsere Tickets begrenzt sind. Bitte lasst euch deshalb nicht ausnehmen!“

Wie zu erwarten, waren die Tickets der gesamten Tour nach in kürzester Zeit ausverkauft. Um das ein wenig auszugleichen, gehen Rammstein auf eine dreijährige Tour. Zusätzlich hat man in einem späteren Fan-Sale die Möglichkeit, Rückläufertickets zu erstehen.

Die Tourtermine 2019 findet ihr im unteren Visions Link.

Quellen: Rammstein.de. visions.de

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