Authentische Musiker

Was macht einen Musiker authentisch?

Nun, das ist eigentlich ganz leicht. Denn jeder Mensch lernt durch seine Erfahrung im Leben, intuitiv zu erkennen, ob sich eine Person authentisch verhält. Die Körpersprache verrät einen. Man nehme Fotos von Freunden oder Bekannten. Obwohl die abgebildete Person lächelt, wirkt es nicht echt, nicht natürlich. Das liegt ganz einfach daran, dass die Augen nicht mitlächeln. Bei einem authentischen Lächeln ziehen sich die Wangen zu den Augen hoch. Diese verengen sich und irgendwann entstehen sympathische Lachfalten. Das nennt sich Körpersprache.


Was ist daran schlimm, die Songs sind doch trotzdem gut?

So auch bei KünstlerInnen, die ihre Songs performen. Auf wunderschöne Weise lösen sie Emotionen nur durch ihre Stimme aus. Bei Liveauftritten kann es aber sein, dass deren Körpersprache diese Emotionen nicht transportiert. Das tut der Qualität des Liedes in keinster Weise weh. Es kann immernoch eine super Darstellung sein. In der Regel ist man ja auch wegen der Musik anwesend und nicht wegen der Gesichtsausdrücke.


Authentische Musiker sind die Ausnahme

Dann gibt es noch ein paar Ausnahmen. Oftmals sind es Musiker, die ihre Songs selbst schreiben und darin intensive Gefühle verarbeiten. Ihre Liveauftritte sind energiegeladener. Gefühle durchdringen nicht nur Wort und Ton. Sie sind in jedem Gesichtsmuskel und jeder Faser des Körpers zu erleben. Wie ein Mensch unter Strom seiner Erfahrung Im wahrsten Sinne. Der Blick verliert sich im Nichts, die Arme zucken und Tränen fließen. Sie leben das Gefühl von damals. Das wahre Ich des Musikers zeigt sich und der Zuschauer hat das seltene Glück, den Song mit einer zusätzlichen Dimension zu erleben. Der Funke der Gefühle springt über.

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