Eminem – Kamikaze Cover – Alle versteckten Botschaften

Eminem’s 10. Studio Album ist draußen.
Quasi über Nacht und völlig unangekündigt crasht Eminem’s Album „Kamikaze“ am 31. August 2018 in die Streaming Plattformen und bringt ganz beiläufig alle Social Media Kanäle zum beben. Hier sprengen wir das Cover und schauen uns alle darin versteckten Botschaften an.

 

Die Analyse des Frontcovers von Eminems Kamikaze

Auf dem „Kamikaze“ Frontcover ist das Heck eines fliegenden Kampfjets abgebildet. Darauf befinden sich nem dem Albumtitel auf der Heckflosse Beschriftungen und „Sprays“ mit mehreren leicht versteckten Botschaften. Aber fangen wir vorne an.

Das Cover selbst ist eine Hommage an das 1986 erschienene Album „Licensed to Ill“ der legendären Beastie Boys. Wie Em dem Rolling Stone 2013 in einem Interview verriet, ist er ein großer Fan der oldschool Junx. Kurz gesagt: Er mochte ihre „Fuck you“ Attitüde.

Das Cover des meistverkauften Albums der 80er zeigt den Rumpf einer crashenden Boeing 727. Auf auf der Heckflosse liest man den Bandnamen. Bei Eminem ist es der Albumname „KAMIKAZƎ“ inklusive umgedrehtem „E“.

Die Heckflossen der Cover von den Beastie Boys und Eminems Album Cover Kamikaze

 

 

 

 

 

 

Etwas weiter unten stehen die Seriennummern der Flugzeuge. Bei den Beastie Boys steht „3MTA3“. Rückwärts gelesen erhält man „EATME“, was so viel heißt wie „Du kannst mich mal“. So auch bei Marshall. Neben der hinzugefügten Slim Shady’s Jason Maske liest man Eminems Kampfjet-Seriennummer „TIKCU5„, also „Suck it„.

 

Heute würde man sagen „Fuck you“

 

Und genau das macht Eminem. In der Mitte des Covers prangert prominent die Jet-Bezeichnung „FU-2„.  Ausgesprochen bedeutet es „Fuck you, too„. Interessanterweise gesellt sich zu dem Schriftzug ein an Amerika erinnerndes Logo in den Farben Blau, Weiß und Rot. Der blau ausgefüllte Kreis mit dem weißen Stern im Inneren kann sehr gut eine Anspielung an das Siegel der Konservativen Partei der USA sein. Das Siegel zieht drei weiße, rot umrandete Fahnenstreifen mit sich, die im Zugwind wehen.  Zusammengehalten werden die beiden Bilder von Fliegerstreifen. Dazu später mehr.

Die Streifen erinnern an die „America First Party“ von 2002. Ein Seitenhieb gegen Donald Trumps Rede vom 20. Januar 2017. Ich selbst möchte nicht urteilen, ob Marshall mit diesem Bild Donald Trump, seine Politik oder einen Teil des Amerikanischen Volkes selbst meint. Wahrscheinlich von allem ein bisschen! Eminem war noch nie ein Fan von Trumps Politik und verschaffte seiner Wut des öfteren Luft.

 

Eminems Anti Trump Bet Hip-Hop Awards Freestyle (Okt. 2017)

 

 

Eminem hält die Asse in der Hand

Eminem ist zurück. In alter Jason Manier

Links vom „FU-2“ befinden sich vier aufgefächerte Asse. Das schwarze Pik Ass verdeckt die weiteren Karten. In der Mitte des Piks entdeckt man ein Piratenzeichen. Eminems Jason Maske anstelle des Totenkopfs. Darüber Steht „DƎATH“, darunter „DEFEAT„. So langsam werden Stimmen laut, dass Marshalls Zeit vorbei sei. Em denkt anders: Eminem ist nicht geschlagen, er bringt den Tod – zumindest im übertragenen Sinne.

Sein Alter-Ego Slim Shady, dargestellt durch die Maske, brachte in seinen Texten schon mehreren Menschen den Tod. Darunter seine Ex Frau Kim („Kim„) und Dr.Dre selbst („Real Slim Shady“). Drake, Obie Trice, und viele weitere liegen auch unter der Erde. Allerdings nur in seinen Liedern. Behandelt wird dieses Thema von Eminem im Song „Criminal“.

 

Die Jasonmaske findet sich auch auf dem beweglichen Seitenruder wieder. Diesmal jedoch mit Fadenkreuz auf der Stirn. Denken die Leute, Eminem steht auf der Abschussliste? „SUCK IT„.

 

Die versteckten Botschaften der Rückseite des Covers Kamikaze

Wir sehen den Aufprall des Kampfjets mit Vollspeed. Wo er reinknallt, bleibt gewollt offen. Am Steuer sitzt der mit fünf Sternen ausgezeichnete „LT.Mathers“ der „SPITTERS 313 Div„. Spitters macht deutlich, dass Eminem mit seinen 45 Jahren immernoch auf alles und jeden spuckt. Mit gehobenem Mittelfinger kracht er sichtlich gechillt in seine Gegner. No fucks were given! Unter der Cockpitscheibe sehen wir seine Abschussliste. 35 an der Zahl, das zeigt uns der Totenkopf rechts daneben. Die 35 Targets in dieser versteckten Botschaft könnten seine Features sein. In denen er gerne mal den Mainact niederstreckte, wie oben bereits angedeutet. Diese 35  Opfer reichen dem Sensenmann aber nicht. Wie ein angriffslustiger Hai ist er auf der Jagd nach zusätzlichen miesen Rappern und fehlgeleiteten Politikern.

 

Sensen Shady auf Jagd

Die versteckten Botschaften auf der Rückseite von Kamikaze
Viele Botschaften auf der Cover Rückseite

Jetzt verdeutlicht sich, worin die zuvor erwähnten Fliegerstreifen ihren Ursprung haben. Und zwar im fliegenden Todbringer und seiner aggresiv ausgerichteten Sense. Bei genauem Hinsehen bemerkt man auch hier die Atmungslöcher auf Mundhöhe. Eine weitere Anspielung auf die Slim Shady Maske. Anders als bei den anderen „Sprays“ gleicht diese Abbildung durch die verdeutlichten Wangenknochen jedoch noch eher einem Totenkopf. Was auf dem Pik des Frontcovers angedeutet wurde, nimmt hier konkrete Formen an. Ein weiteres Mal unterstreicht der Künstler in dieser versteckten Botschaft die Wut, Angriffslust und Entschiedenheit von Eminem auf der Rückseite des Covers von Kamikaze. Man könnte sich jetzt weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, an der Sense klebt bereits Blut…

 

Fliegerstaffel 313

Hinter dem fliegenden Shady Sensenmann erkennt man das Wappen seines Fliegercorps. Dargestellt mit Shady Maske, den üblichen Flügeln und nach unten schnellenden Bomben. Die Kamikaze Fliegerstaffel AIR UNIT 313(die Vorwahl von Detroit) – is „Ready to drop Bombs„. Und da sie selbst der Tod ist, kann man davon ausgehen, dass die Todesstaffel den Aufprall überstehen wird. Mindestens zum 35. mal.

 

Eminem’s Disse in Prozent ausgedrückt. Lies den Artikel auf BOSSHOORE.de

 

Sind Dir noch weitere versteckte Botschaften auf dem Cover von Eminems neuem Album Kamikaze aufgefallen? Schreib es in die Kommentare!

 


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